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<title>Master</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Master</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Master</b> (<a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a>; [<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r227981795">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˈmaːstɐ</span></a></span></span>] oder [<span class="navigation-not-searchable"><span class="IPA"><a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen"><span title="Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)" lang="zxx">ˈmaːstə</span></a></span></span>], von <a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a> <i><a href="Magister" title="Magister">Magister</a></i>) ist der zweithöchste <a href="Akademischer_Grad" title="Akademischer Grad">akademische Grad</a> und wird nach erfolgreichem Abschluss eines Masterstudiums von <a href="Universit%C3%A4ten_und_gleichgestellte_Hochschulen" title="Universitäten und gleichgestellte Hochschulen">Universitäten oder ihnen gleichgestellten Hochschulen</a> vergeben. Das <b>Masterstudium</b> stellt dabei ein meist <a href="Postgraduales_Studium" title="Postgraduales Studium">postgraduales Studium</a> dar, das im Anschluss an ein <a href="Grundst%C3%A4ndiges_Studium" title="Grundständiges Studium">grundständiges Studium</a> (in aller Regel ein <a href="Bachelor" title="Bachelor">Bachelorstudium</a>) erfolgt. Das Masterstudium umfasst unter Anrechnung der vorausgegangenen Studiensemester meist zwei bis vier <a href="Semester" title="Semester">Semester</a> (Regelstudienzeit) und kann als <a href="Konsekutiver_Studiengang" title="Konsekutiver Studiengang">konsekutives</a> Masterstudium der wissenschaftlichen <a href="Vertiefungsfach" title="Vertiefungsfach">Vertiefung</a> des vorherigen Studiums dienen oder als nicht-konsekutives Masterstudium neue Wissensgebiete erschließen. Neben dem erfolgreichen Besuch von Lehrveranstaltungen ist im Rahmen des Studiums eine <a href="Masterarbeit" title="Masterarbeit">Masterarbeit</a> zu schreiben. In vielen Staaten (und teils auch Hochschulen innerhalb eines Staates) gibt es Masterstudien, die in Ausrichtung (eher anwendungsorientiert oder eher forschungsorientiert), Dauer, Zulassungsvoraussetzungen und Aufbau variieren.
</p><p>Die Abschlussbezeichnung <i>Master</i> wurde im Rahmen des <a href="Bologna-Prozess" title="Bologna-Prozess">Bologna-Prozesses</a> und der damit einhergehenden neuen Studienstruktur in Europa eingeführt und der seitdem verliehene <i>Master</i>-Grad entspricht mindestens der fachlichen Qualifikation der zuvor verliehenen akademischen Grade <a href="Diplom#Diplom_als_akademischer_Grad" title="Diplom">Diplom</a> bzw. <a href="Magister" title="Magister">Magister</a>. Der Master ist ein berufsqualifizierender Abschluss und berechtigt zur Aufnahme einer Reihe verschiedener Berufstätigkeiten in der Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bzw. zur Aufnahme eines weiterführenden <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Promotionsstudiums.</a>
</p><p>Der akademische Mastergrad wird üblicherweise hinter dem Nachnamen geführt (beispielsweise <i>Max Mustermann, M.A.</i>) und darf nur in der Form geführt werden wie in der Verleihungsurkunde angegeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Deutschland"><span id="Der_Mastergrad_in_Deutschland"></span> Deutschland</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemein">Allgemein</h3></div>
<p>Der Master als akademischer Grad wird von Hochschulen (<a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a>, <a href="Universit%C3%A4t_und_gleichgestellte_Hochschule" class="mw-redirect" title="Universität und gleichgestellte Hochschule">gleichgestellten Hochschulen</a>, <a href="Kunsthochschule" title="Kunsthochschule">Kunst- und Musikhochschulen</a>, <a href="Fachhochschule" title="Fachhochschule">Fachhochschulen</a> bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW)) verliehen. Die bisher von Universitäten und gleichgestellten Hochschulen sowie von Kunst- und Musikhochschulen verliehenen traditionellen, einstufigen Abschlüsse gelten als äquivalent zum Master. Der Master verleiht dieselben Berechtigungen wie die bisherigen <a href="Diplom" title="Diplom">Diplom</a>- und <a href="Magister" title="Magister">Magisterabschlüsse</a> der Universitäten.<sup id="cite_ref-LHGBW05012005P29_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-LHGBW05012005P29-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-KMKSV_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach den Vorgaben der Länder ist bei einem Masterstudiengang ein hohes fachliches und wissenschaftliches Niveau zu gewährleisten, das mindestens dem der eingeführten Diplomabschlüsse entsprechen muss.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Masterstudiengang ist ein Studium, das zur wissenschaftlichen Arbeit und Methodik befähigen soll, theoretisch-analytische Fähigkeiten vermittelt und die Absolventen in die Lage versetzen soll, sich offen und kreativ auf neue Bedingungen im Berufsleben einzustellen. Der Masterabschluss ist berufsqualifizierend und berechtigt zur anschließenden Promotion. Die Universitäten (hier: NRW) können in ihren Promotionsordnungen die Zulassung zum Promotionsverfahren von weiteren Voraussetzungen (Studien- und Prüfungsleistungen) abhängig machen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur <a href="Hochschulpr%C3%BCfung" title="Hochschulprüfung">Abschlussprüfung</a> gehört die <a href="Masterarbeit" title="Masterarbeit">Masterarbeit</a>, mit der nachgewiesen wird, dass der Verfasser innerhalb einer vorgegebenen Frist eine Aufgabe aus dem jeweiligen Fachgebiet selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten kann. Durch eine <a href="Akkreditierung_(Hochschulen)" class="mw-redirect" title="Akkreditierung (Hochschulen)">Akkreditierung</a> wird die Erfüllung vorgegebener Anforderungen geprüft.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Masterstudiengänge können vier verschiedenen Profiltypen zugeordnet werden: <i>stärker forschungsorientiert</i>, <i>stärker anwendungsorientiert</i>, <i>künstlerisch</i> und <i>lehramtsbezogen</i>. Die beiden international verbreiteten Profiltypen <i>stärker forschungsorientiert</i> und <i>stärker anwendungsorientiert</i> sind nicht exakt voneinander abgrenzbar und gleichermaßen wissenschaftlich. Die Zuweisung eines Studiengangs zu einem der beiden Profiltypen bezieht sich ausschließlich auf unterschiedliche Schwerpunkte und damit auf relative Unterschiede zwischen den verschiedenen Studiengängen. Beide Profiltypen sind in ihrer Wertigkeit gleich und werden hochschulübergreifend angeboten.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Das <i>künstlerische Profil</i> haben Masterstudiengänge an Kunst- und Musikhochschulen. Masterstudiengänge, mit denen die Voraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden, haben ein <i>lehramtsbezogenes Profil</i>.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Einführung des Masters in Deutschland erfolgt im Rahmen des <a href="Bologna-Prozess" title="Bologna-Prozess">Bologna-Prozesses</a>. Die Einführung der neuen Studiengänge war für 2010 angestrebt und ist überwiegend abgeschlossen, bis auf einige Studiengänge an Kunst- und Musikhochschulen sowie staatliche und kirchliche Abschlüsse.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Bundesrepublik Deutschland gibt es <i>konsekutive</i> und <i>weiterbildende</i> Masterstudiengänge:<sup id="cite_ref-KMKSV_2-5" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Ein <b>konsekutiver</b> Masterstudiengang baut im Prinzip auf einem speziellen Bachelorstudiengang auf. In diesem Fall kann er den Bachelorstudiengang fachlich fortführen und vertiefen oder fachübergreifend erweitern. Seit 2008 verankern die Strukturvorgaben der <a href="Kultusministerkonferenz" title="Kultusministerkonferenz">Kultusministerkonferenz</a> (KMK) allerdings auch fachlich andere Masterstudiengänge als konsekutive Studiengänge, sodass nur die weiterbildenden Studiengänge abgegrenzt sind.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-6" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><b>Weiterbildende</b> Studiengänge setzen nach einem qualifizierten Hochschulabschluss qualifizierte berufspraktische Erfahrung von i. d. R. nicht unter einem Jahr voraus. Die Inhalte des weiterbildenden Studiengangs sollen die beruflichen Erfahrungen berücksichtigen und an diese anknüpfen. Weiterbildende Studiengänge entsprechen in den Anforderungen (Ziff. 1.3 und 1.4 des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 10. Oktober 2003 i. d. F. vom 18. September 2008) den konsekutiven Masterstudiengängen und führen zu dem gleichen Qualifikationsniveau und zu denselben Berechtigungen. Weiterbildende Studiengänge, die mit dem Master abschließen, wurden an manchen Hochschulen schon vor Einführung des Bologna-Prozesses bzw. vor dessen Auswirkung auf die jeweiligen traditionellen grundständigen Studiengänge angeboten.</li>
<li><b>Ausländische weiterbildende</b> Studiengänge wie z. B. ein spanischer <a href="T%C3%ADtulo_propio" title="Título propio">Titulo-Propio</a>-Masterstudiengang, setzen ebenfalls Erfahrung von i. d. R. nicht unter einem Jahr voraus. Die Inhalte des hochschuleigenen Studiengangs sollen ebenfalls die beruflichen Erfahrungen berücksichtigen und an diese anknüpfen bzw. eine fachspezifische Ausbildung bieten. Wird ein solcher Master-Grad innerhalb der <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">EU</a> erworben, darf dieser in Deutschland in der verliehenen Original-Form geführt und je nach Studienrichtung als „M.Sc.“ oder „M.A.“ abgekürzt werden. Da diese Studiengänge jedoch nicht als äquivalent zu den im Rahmen der <a href="Bologna-Prozess" title="Bologna-Prozess">Bologna-Prozess</a> eingeführten Masterstudienabschlüsse gelten, entscheidet über die Anerkennung solcher Master-Abschlüsse in Deutschland schlussendlich immer der Arbeitgeber. Laut <a href="Anabin" title="Anabin">Anabin</a> werden solche Studiengänge in Deutschland jedoch prinzipiell als <a href="Postgraduales_Studium" title="Postgraduales Studium">postgraduale</a> Weiterbildung anerkannt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Die Strukturvorgaben der KMK sahen in der Vergangenheit auch sogenannte <i>nicht konsekutive</i> Masterstudiengänge vor, die im Gegensatz zu den konsekutiven Masterstudiengängen inhaltlich nicht auf dem vorangegangenen Bachelorstudiengang aufbauten. Die nicht konsekutiven Studiengänge wurden wie weiterbildende Studiengänge behandelt. Seit 2008 ordnet die KMK fachlich andere Masterstudiengänge den konsekutiven Studiengängen zu.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-7" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Anpassung wird sich jedoch nur im Rahmen von Re-Akkreditierungen auswirken.
</p><p>Die <a href="Regelstudienzeit" title="Regelstudienzeit">Regelstudienzeit</a> für einen Masterstudiengang beträgt mindestens ein, höchstens zwei Jahre. Bei einem konsekutiven Studiengang darf die Gesamtregelstudienzeit fünf Jahre nicht überschreiten, was 300 <a href="European_Credit_Transfer_System" title="European Credit Transfer System">ECTS-Punkten</a> entspricht. Aufgrund besonderer studienorganisatorischer Maßnahmen sind ausnahmsweise auch kürzere Gesamtregelstudienzeiten möglich. An Kunst- und Musikhochschulen dürfen konsekutive Studiengänge mit einer Gesamtregelstudienzeit von bis zu sechs Jahren eingerichtet werden, was 360 ECTS-Punkten entspricht.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-8" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-KMK12062003_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-KMK12062003-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die folgende Abbildung zeigt einige mögliche Kombinationen von Regelstudienzeiten für <i>konsekutive</i> Bachelor- und Masterstudiengänge und stellt sie dem traditionellen Diplom gegenüber:
</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="5" style="border-collapse:collapse;empty-cells: hide">
<tbody><tr style="border:1px solid black">
<th colspan="2" width="82" bgcolor="#dddddd">1. Jahr
</th>
<th colspan="2" width="82" bgcolor="#dddddd">2. Jahr
</th>
<th colspan="2" width="82" bgcolor="#dddddd">3. Jahr
</th>
<th colspan="2" width="82" bgcolor="#dddddd">4. Jahr
</th>
<th colspan="2" width="82" bgcolor="#dddddd">5. Jahr
</th></tr>
<tr style="border:1px solid black">
<th colspan="6" style="text-align:left; padding-left:40px;">Bachelor ⇒<br><small>6 Semester / 180 ECTS-Punkte <i>(häufigste Variante)</i></small>
</th>
<th colspan="4" style="text-align:left;background:#DDEEFF; padding-left:23px;border-left: 1px solid;">konsekutiver Master<br><small>4 Semester / 120 ECTS-Punkte</small>
</th></tr>
<tr style="border:1px solid black">
<th colspan="7" style="text-align:left; padding-left:40px;">Bachelor ⇒<br><small>7 Semester / 210 ECTS-Punkte <i>(seltenere Variante)</i></small>
</th>
<th colspan="3" style="text-align:left;background:#DDEEFF; padding-left:10px;border-left: 1px solid;">kons. Master<br><small>3 Semester / 90 ECTS-Punkte</small>
</th></tr>
<tr style="border:1px solid black">
<th colspan="8" style="text-align:left; padding-left:40px;">Bachelor ⇒<br><small>8 Semester / 240 ECTS-Punkte <i>(seltene Variante)</i></small>
</th>
<th colspan="2" style="text-align:left;background:#DDEEFF;border-left: 1px solid;">kons. Master<br><small>2 Sem./60 ECTS-Punkte</small>
</th></tr>
<tr style="border-left:1px solid black">
<th colspan="4" rowspan="3" style="color:#999999;text-align:left;vertical-align:middle;border-right: 1px solid;border-bottom:1px solid black;padding:1.5em 45px;">Vordiplom ⇒<br><small> </small>
</th>
<th colspan="4" rowspan="3" style="color:#999999;text-align:left;vertical-align:middle;border-left: 1px solid;border-bottom:1px solid black;padding:1.5em 33px;">Diplom<br><small>ca. 8–10 Semester</small>
</th>
<td colspan="1" style="border-top: 1px solid; height:1.5em;">
</td>
<td colspan="1" style="border: 1px solid; border-left: 0;">
</td></tr>
<tr style="border-left:1px solid black">
<td style="border-right: 1px solid; border-bottom: 1px solid;height:1.5em;">
</td>
<td style="border-top: 1px solid; border-left: 1px solid;">
</td></tr>
<tr style="border-left:1px solid black">
<td style="border-top: 1px solid; border-left: 1px solid; height:1.5em;">
</td>
<td style="border: 0;">
</td></tr>
<tr style="border-left: 1px solid black">
<th colspan="4" style="color:#999999;text-align:left;padding:5px 0 5px 45px; border: 1px solid black; border-right-color: gray">Vordiplom ⇒<br><small> </small>
</th>
<th colspan="4" style="color:#999999;text-align:left;padding:5px 0 5px 33px; border: 1px solid black; border-left-color: gray">Diplom (FH)<br><small>ca. 8 Semester</small>
</th>
<td colspan="2" style="border-left: 1px solid black;">
</td></tr></tbody></table>
<p>Für konsekutive und nicht konsekutive Masterstudiengänge sind jeweils verschiedene Abschlussbezeichnungen zulässig. Es ist den Hochschulen auch erlaubt, deutsche Gradbezeichnungen zu verleihen, z. B. Magister der Wissenschaften. Eine Mischung von Deutsch und Englisch ist den Hochschulen aber nicht gestattet.
</p><p>An manchen Berufsakademien kann innerhalb von drei Jahren ein Bachelor mit 210 ECTS-Punkte erworben werden. Dies erlaubt es, in manchen Fällen bereits innerhalb von vier Jahren die für einen Master benötigten 300 ECTS-Punkte zu erwerben.<sup id="cite_ref-dhbw_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-dhbw-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Allgemein gilt, dass entsprechend den Hochschulgesetzen der Länder akademische Grade nur in der Form geführt werden dürfen, die durch die Verleihungsurkunde bzw. die Prüfungsordnung festgelegt ist. Beispielsweise darf ein Absolvent mit Diplom einer Universität trotz rechtlicher Gleichstellung nicht stattdessen einen Mastergrad führen oder umgekehrt.
Ein Mastergrad darf auch nicht aufgrund eines mit Erfolg abgeschlossenen Diplomstudienganges verliehen werden, sondern erfordert ein zusätzliches Studium gemäß der Rahmenvorgaben.<sup id="cite_ref-KMK12062003_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-KMK12062003-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Bezeichnung wird meist im angloamerikanischen Stil nach dem Namen und von diesem durch ein Komma getrennt geschrieben, beispielsweise <i><a href="Mustermann#Erika_Mustermann" title="Mustermann">Erika Mustermann</a>, M.A.</i>
</p><p>Zugangsvoraussetzung für einen Masterstudiengang ist in vielen Bundesländern ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Ausgeschlossen sind somit meist grundständige Studiengänge, die unmittelbar zu einem Masterabschluss führen. Es muss von den Hochschulen individuell geprüft werden, ob ein Absolvent zum Masterstudium zugelassen wird. Die Zugangsvoraussetzungen sind Gegenstand der <a href="Akkreditierung_(Hochschule)" title="Akkreditierung (Hochschule)">Akkreditierung</a>. Für die Zulassung zu künstlerischen Masterstudiengängen muss in allen Fällen eine besondere künstlerische Eignung nachgewiesen werden.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-9" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Abschlussbezeichnungen_(konsekutive_Mastergrade)"><span id="Abschlussbezeichnungen_.28konsekutive_Mastergrade.29"></span>Abschlussbezeichnungen (konsekutive Mastergrade)</h3></div>
<p>Um ein möglichst hohes Maß an Transparenz und Übersichtlichkeit zu gewährleisten, hat die KMK entschieden, dass für konsekutive Masterstudiengänge nur sieben verschiedene Abschlussbezeichnungen zulässig sind. Diese orientieren sich am Inhalt des Studiengangs. M.A. und M.Sc. sind dabei die häufigsten Abschlüsse.
</p><p>Fachliche Zusätze sind für den Mastergrad generell unzulässig.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-10" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-KMK12062003_7-2" class="reference"><a href="#cite_note-KMK12062003-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwar wird manchmal der Studiengang „Master of … in …“ genannt, dies ist dann aber <i>nicht</i> die Bezeichnung des Mastergrads selbst, der durch die jeweilige Prüfungsordnung festgelegt wird. Die Kürzel zu den Mastergraden werden teilweise nach angelsächsischem Vorbild auch ohne Punkte geschrieben.
</p><p>Da die Eingrenzung auf wenige zulässige Abschlussbezeichnungen erst nachträglich durch die KMK beschlossen wurde, werden in einigen Studiengängen noch abweichende Mastergrade verliehen. Die Anpassung an die nachträglichen Vorgaben erfolgt im Rahmen der Reakkreditierung der jeweiligen Studiengänge.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-11" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Strukturvorgaben der KMK in der Fassung vom 10. Oktober 2003 waren die Abschlüsse M.A., M.Sc., M.Eng. und LL.M. als Abschlüsse für konsekutive Studiengänge festgelegt,<sup id="cite_ref-KMKSV_2-12" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der Fassung vom 22. September 2005 wurden die Abschlüsse M.F.A., M.Mus. und M.Ed. ergänzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Arts_(M.A.)"><span id="Master_of_Arts_.28M.A..29"></span><span id="Master_of_Arts"></span> Master of Arts (M.A.)</h4></div>
<p>Der <i><b>Master of Arts</b></i> (auch M.A. abgekürzt) ist üblich in den <a href="Geisteswissenschaft" title="Geisteswissenschaft">Geisteswissenschaften</a> und <a href="Sozialwissenschaft" class="mw-redirect" title="Sozialwissenschaft">Sozialwissenschaften</a> und kann an einen Bachelor of Arts angeschlossen werden (in besonderen Fällen auch an einen Bachelor of Science). Der Master of Arts wird auch von Kunsthochschulen im Bereich der <a href="Darstellende_Kunst" title="Darstellende Kunst">darstellenden Kunst</a> und in <a href="Angewandte_Kunst" title="Angewandte Kunst">künstlerisch angewandten</a> Studiengängen vergeben.
</p><p>Der Master of Arts wird nach Beschluss der <a href="Kultusministerkonferenz" title="Kultusministerkonferenz">Kultusministerkonferenz</a> auch in Evangelischer oder Katholischer Theologie oder Religion vergeben, sofern es sich nicht um ein <a href="Lehramtsstudium" title="Lehramtsstudium">Lehramtsstudium</a> oder um einen weiterhin grundständigen Studiengang mit Abschluss <a href="Magister_Theologiae" title="Magister Theologiae">Magister Theologiae</a> handelt.<sup id="cite_ref-kmk131207_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-kmk131207-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><i>M.A.</i> ist ebenfalls die Abkürzung für den früheren Abschluss <a href="Magister" title="Magister">Magister</a> Artium, mit dem ein grundständiger Studiengang vor der Einführung der Studienstruktur des Bologna-Prozesses abgeschlossen werden konnte. Dieser Abschluss ist dem Master gleichwertig, allerdings sind die Grade nicht identisch oder austauschbar.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-13" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Education_(M.Ed.)"><span id="Master_of_Education_.28M.Ed..29"></span><span id="Master_of_Education"></span> <span id="Master_of_Education_(M._Ed.)"></span> Master of Education (M.Ed.)</h4></div>
<p>Der <i><b>Master of Education</b></i> (auch M.Ed. abgekürzt) wird in <a href="Lehramtsstudium" title="Lehramtsstudium">Studiengängen</a> vergeben, die Voraussetzungen für ein <a href="Lehramt" title="Lehramt">Lehramt</a> vermitteln.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-14" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Lehramt kann auf Grund-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen, Sonderschulen sowie <a href="Berufskolleg" title="Berufskolleg">Berufskollegs</a> bzw. Berufsschulen bezogen sein. Der Master wird i. d. R. im Anschluss an ein zweijähriges Studium vergeben. Er kann an einen Bachelor of Education, einen Bachelor of Science, einen Bachelor of Arts oder einen Bachelor of Engineering angeschlossen werden.
</p><p>Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat 2005 Anforderungen für die gegenseitige Anerkennung von Bachelor- und Masterabschlüssen in Studiengängen beschlossen, mit denen die Bildungsvoraussetzungen für ein Lehramt vermittelt werden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Master of Education ist dem Ersten Staatsexamen in vielen Bundesländern gleichgestellt und ermöglicht gegebenenfalls den Zugang zum Referendariat oder, wo dies nicht notwendig ist, direkt den Zugang zum Lehramt. In Bayern ist beispielsweise weiterhin die Erste Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen alleinige Voraussetzung für das Referendariat bzw. den Vorbereitungsdienst. Der Master of Education kann allerdings nicht in jedem Bundesland erworben werden und nicht jedes Fach bzw. jede Fächerkombination eignet sich für jeden Schultyp (z. B. wird Latein nur an <a href="Gymnasium" title="Gymnasium">Gymnasien</a> und <a href="Gesamtschule" title="Gesamtschule">Gesamtschulen</a> unterrichtet).
</p><p>Nach Beschluss der KMK werden auch Studiengänge, die die Voraussetzungen für ein Lehramt in <a href="Religionsunterricht" title="Religionsunterricht">Evangelischer</a> oder <a href="Religionsunterricht" title="Religionsunterricht">Katholischer Religion</a> vermitteln, mit einem Bachelor oder Master of Education abgeschlossen.<sup id="cite_ref-kmk131207_9-1" class="reference"><a href="#cite_note-kmk131207-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Engineering_(M.Eng.)"><span id="Master_of_Engineering_.28M.Eng..29"></span><span id="Master_of_Engineering"></span> Master of Engineering (M.Eng.)</h4></div>
<p>Der <i><a href="Master_of_Engineering" title="Master of Engineering">Master of Engineering</a></i> (Master-Ingenieur, auch M.Eng.) wird im Bereich der <a href="Ingenieurwissenschaft" class="mw-redirect" title="Ingenieurwissenschaft">Ingenieurwissenschaften</a> verliehen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs und der vergebenden Hochschule<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kann in den Ingenieurwissenschaften auch der Master of Science verliehen werden.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-15" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Fine_Arts_(M.F.A.)"><span id="Master_of_Fine_Arts_.28M.F.A..29"></span><span id="Master_of_Fine_Arts"></span> <span id="Master_of_Fine_Arts_(M._F._A.)"></span> Master of Fine Arts (M.F.A.)</h4></div>
<p>Der <i><b>Master of Fine Arts</b></i> (häufig auch M.F.A. oder MFA abgekürzt) wird für Abschlüsse im Bereich der <a href="Sch%C3%B6ne_K%C3%BCnste" class="mw-redirect" title="Schöne Künste">schönen Künste</a>, also beispielsweise <a href="Bildende_Kunst" title="Bildende Kunst">Bildende Kunst</a>, <a href="Theaterwissenschaft" title="Theaterwissenschaft">Theaterwissenschaft</a>, Fotografie oder Zeichnen vergeben. Meist handelt es sich um Abschlüsse von Kunsthochschulen. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. ein Bachelor of Fine Arts. In künstlerisch angewandten Studiengängen und darstellender Kunst wird jedoch oftmals der Master of Arts vergeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Laws_(LL.M.)"><span id="Master_of_Laws_.28LL.M..29"></span><span id="Master_of_Laws"></span> Master of Laws (LL.M.)</h4></div>
<p>Der <i><a href="Master_of_Laws" title="Master of Laws">Master of Laws</a></i> (häufig auch LL.M. abgekürzt) wird in <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">rechtswissenschaftlichen</a> Studiengängen vergeben. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. entweder ein <a href="Bachelor_of_Laws" title="Bachelor of Laws">Bachelor of Laws</a>, das <a href="Staatsexamen#Jura" title="Staatsexamen">Erste Staatsexamen in Jura</a> oder einer der traditionellen akademischen Grade <a href="Diplom-Jurist" title="Diplom-Jurist">Diplom-Jurist</a> (wird nach dem Ersten Staatsexamen vergeben) und <a href="Diplom-Jurist" title="Diplom-Jurist">Diplom-Wirtschaftsjurist</a> (FH).
</p><p>Die <a href="Erste_Pr%C3%BCfung" class="mw-redirect" title="Erste Prüfung">erste Prüfung</a> und <a href="Zweite_Staatspr%C3%BCfung" class="mw-redirect" title="Zweite Staatsprüfung">zweite Staatsprüfung</a> sind weiterhin Voraussetzung zum Erwerb der <a href="Bef%C3%A4higung_zum_Richteramt" title="Befähigung zum Richteramt">Befähigung zum Richteramt</a> (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/drig/__5.html">§ 5</a></span> <a href="Deutsches_Richtergesetz" title="Deutsches Richtergesetz">DRiG</a>) und damit für die Ausübung der geregelten Berufe (<a href="Rechtsanwalt" title="Rechtsanwalt">Rechtsanwalt</a>, <a href="Staatsanwalt" title="Staatsanwalt">Staatsanwalt</a>, <a href="Richter" title="Richter">Richter</a> etc.). Eine Ausnahme gilt lediglich für Universitätsprofessoren (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/drig/__7.html">§ 7</a></span> DRiG).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Music_(M.Mus.)"><span id="Master_of_Music_.28M.Mus..29"></span><span id="Master_of_Music"></span> <span id="Master_of_Music_(M._Mus.)"></span> Master of Music (M.Mus.)</h4></div>
<p>Der <i><b>Master of Music</b></i> (häufig auch M.Mus. abgekürzt) wird für Abschlüsse im Bereich <a href="Musik" title="Musik">Musik</a> vergeben, i. d. R. von Musikhochschulen. Zugangsvoraussetzung ist i. d. R. ein Bachelor of Music.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Master_of_Science_(M.Sc.)"><span id="Master_of_Science_.28M.Sc..29"></span><span id="Master_of_Science"></span> <span id="Master_of_Science_(M._Sc.)"></span> Master of Science (M.Sc.)</h4></div>
<p>Der <i><b>Master of Science</b></i> (auch <i>M.S.</i>, <i>M.Sc.</i> oder <i>MSc</i> abgekürzt) ist üblich in <a href="Mathematik" title="Mathematik">Mathematik</a>, <a href="Informatik" title="Informatik">Informatik</a> und den <a href="Naturwissenschaft" title="Naturwissenschaft">Naturwissenschaften</a>. Je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs kann der Master of Science auch in <a href="Wirtschaftswissenschaft" title="Wirtschaftswissenschaft">Wirtschaftswissenschaften</a> und <a href="Ingenieurwissenschaft" class="mw-redirect" title="Ingenieurwissenschaft">Ingenieurwissenschaften</a> verliehen werden. Letzteres ist insbesondere an (Technischen) Universitäten der Fall, während Fachhochschulen bevorzugt den <i>Master of Engineering</i> in Ingenieurwissenschaften vergeben. Außerdem kann er in Studiengängen der <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a> sowie <a href="Medizin" title="Medizin">Medizin</a> vergeben werden, die nicht mit dem Staatsexamen abschließen.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-16" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Master of Science kann an einen Bachelor of Science angeschlossen werden. In besonderen Fällen kann als Zugangsvoraussetzung auch ein vorangegangener Bachelor of Arts, ein Bachelor of Engineering oder ein Diplomstudiengang der gleichen Fachrichtung anerkannt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Abschlussbezeichnungen_(weiterbildende_und_nicht-konsekutive_Mastergrade)"><span id="Abschlussbezeichnungen_.28weiterbildende_und_nicht-konsekutive_Mastergrade.29"></span>Abschlussbezeichnungen (weiterbildende und nicht-konsekutive Mastergrade)</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_akademischer_Grade_(Deutschland)" title="Liste akademischer Grade (Deutschland)">Liste akademischer Grade (Deutschland)</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zugang_zu_Beamtenlaufbahnen">Zugang zu Beamtenlaufbahnen</h3></div>
<p>Die Innenminister- und die Kultusministerkonferenz haben sich darauf verständigt, Bachelorabschlüsse (von Universitäten und Fachhochschulen) den Laufbahnen des gehobenen Dienstes und Masterabschlüsse (von Universitäten und Fachhochschulen) den Laufbahnen des höheren Dienstes zuzuordnen.
</p><p><i>Geschichte:</i> Hinsichtlich der Masterabschlüsse sollte anfangs differenziert werden zwischen Masterabschlüssen an Universitäten und Fachhochschulen. Die Gleichwertigkeit und somit der Zugang zum höheren Dienst im öffentlichen Dienst sollte durch eine gesonderte Eignungsfeststellung im Rahmen der Akkreditierung der Fachhochschulstudiengänge förmlich festgestellt werden. Inzwischen werden alle Hochschulstudiengänge förmlich akkreditiert und eine entsprechende Vereinbarung („Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“) durch Beschlüsse der Kultusministerkonferenz vom 24. Mai 2002 und der Innenministerkonferenz vom 6. Juni 2002 über die Gleichwertigkeit war die Folge.
</p><p>Aufgrund der Erfahrungen mit der Akkreditierung von Masterabschlüssen von Fachhochschulen wurden auf der Kultusministerkonferenz vom 20. September 2007 und Innenministerkonferenz vom 7. Dezember 2007 beschlossen, auf eine gesonderte Eignungsfeststellung im Rahmen der Akkreditierung zu verzichten und damit allen Masterabsolventen, unabhängig davon, ob sie ihren Master an einer Fachhochschule oder Universität erworben haben, den Zugang zum höheren Dienst in der Beamtenlaufbahn des öffentlichen Dienstes zu eröffnen. Die Vereinbarung aus dem Jahre 2002 wurde durch die geänderte Vereinbarung „Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen“ am 1. Januar 2008 ersetzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Promotionsberechtigung">Promotionsberechtigung</h3></div>
<p>Für Masterabschlüsse legen die Strukturvorgaben der KMK fest, dass sie den Zugang zur <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">Promotion</a> eröffnen – unabhängig davon, ob sie in einem ein- oder zweijährigen Masterstudium an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule oder an einer Fachhochschule erworben wurden. Der Master
stellt somit die neue Regelvoraussetzung zur Promotion dar. Masterabschlüsse von Kunst- und Musikhochschulen eröffnen den Zugang zur Promotion nur insoweit, als mit dem Abschluss des Masterstudiums eine hinreichende wissenschaftliche Qualifikation für ein Promotionsvorhaben erworben wurde.<sup id="cite_ref-KMKSV_2-17" class="reference"><a href="#cite_note-KMKSV-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einigen Bundesländern können die Universitäten in ihren Promotionsordnungen die Zulassung zum Promotionsverfahren von weiteren Voraussetzungen (Studien- und Prüfungsleistungen) abhängig machen (z. B. in Nordrhein-Westfalen). In den meisten Ländern ist dies aber nicht der Fall (z. B. Baden-Württemberg<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder Bayern<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>).
</p><p>Inhaber eines im In- oder Ausland erworbenen Bachelorgrades können dagegen nur als Ausnahmefall im Wege eines Eignungsfeststellungsverfahrens unmittelbar zu einem Promotionsstudium zugelassen werden. Die Universitäten regeln den Zugang sowie die Ausgestaltung des Eignungsfeststellungsverfahrens und ggf. das Zusammenwirken mit Fachhochschulen in ihren Promotionsordnungen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Abgrenzung_Master_Professional_in_Ausbildungsberufen">Abgrenzung Master Professional in Ausbildungsberufen</h3></div>
<p>Der sogenannte <i>Master Professional</i> sowie der 300 Stunden weniger umfassende <a href="Bachelor_Professional" title="Bachelor Professional">Bachelor Professional</a> sind in Deutschland seit 2020 zusätzlich auf die Berufsschulzeugnisse aufgedruckte<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Titel<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-handw.com_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-handw.com-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-dihk_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-dihk-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Berufschulbereich ohne Hochschulausbildung, berechtigen zu einer Hochschulausbildung im Fachbereich. Sie entsprechen meist dem Rang eines <a href="Fachwirt" title="Fachwirt">Fachwirtes</a>, staatlich anerkanntem <a href="Erzieher" title="Erzieher">Erziehers</a><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Meister" title="Meister">Meisters</a>, <a href="Schwei%C3%9Faufsicht" title="Schweißaufsicht">Schweißlehrers</a> oder <a href="Staatlich_gepr%C3%BCfter_Techniker" title="Staatlich geprüfter Techniker">Technikers</a><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und sollen der internationalen Verständlichkeit dienen und Gleichwertigkeit mit den <a href="Akademischer_Grad" title="Akademischer Grad">akademischen Graden</a> sowie Praxisnähe<sup id="cite_ref-dihk_18-1" class="reference"><a href="#cite_note-dihk-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zum Ausdruck bringen. Gegner sehen Verwechslungsgefahr zu den akademischen Abschlüssen oder fürchten eine Abwertung.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span><span id="Der_Master_in_.C3.96sterreich"></span><span id="Der_Master_in_Österreich"></span> Österreich</h2></div>
<p>In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> werden Mastergrade von <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">öffentlichen</a> und <a href="Privatuniversit%C3%A4t#Österreich" title="Privatuniversität">privaten Universitäten</a>, <a href="Fachhochschule_(%C3%96sterreich)" title="Fachhochschule (Österreich)">Fachhochschulen</a> sowie (bis 2012 und unter der Bezeichnung „<a href="Lehrgang_universit%C3%A4ren_Charakters" title="Lehrgang universitären Charakters">Lehrgang universitären Charakters</a>“) von privaten Anbietern vergeben. Die Studiengänge können forschungsorientiert oder anwendungsorientiert eingerichtet sein.
</p><p>Das Masterstudium dauert mindestens vier Semester, umfasst typischerweise 90 bis 120 ECTS-Punkte (Minimum 60 ECTS-Punkte) und endet mit Sponsion.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zulassung zu einem Masterstudium ist nur mit einem gleichwertigen und facheinschlägigen Vorstudium möglich.
</p><p>Die neu eingeführten, auf vorangehende Bachelorstudien fachlich aufbauenden, Master ersetzen die bisherigen Diplomstudien. Ausnahmen sind vor allem die Studien der <a href="Medizin" title="Medizin">Medizin</a> und der <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">Rechtswissenschaft</a> (Jus), wo viele Universitäten an der früheren Struktur festhalten.
</p><p>Die Mastergrade in der Weiterbildung (Universitätslehrgänge nach § 58 des Universitätsgesetzes 2002, Lehrgänge universitären Charakters nach § 28 des Universitäts-Studiengesetzes, Lehrgänge zur Weiterbildung nach § 9 Abs. 2 des Fachhochschul-Studiengesetzes sowie Hochschullehrgänge nach § 39 Abs. 2 des Hochschulgesetzes 2005) sind nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien), auch wenn sie zum Teil denselben Wortlaut haben.<sup id="cite_ref-wb_mastergrade_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-wb_mastergrade-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Akademische_Grade_in_den_ordentlichen_(konsekutiven)_Masterstudien"><span id="Akademische_Grade_in_den_ordentlichen_.28konsekutiven.29_Masterstudien"></span>Akademische Grade in den ordentlichen (konsekutiven) Masterstudien</h3></div>
<p>Je nach Institution und Zeitpunkt des Abschlusses gibt es eine Reihe verschiedener akademischer Grade für Studien auf Masterniveau.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Traditionelle_Grade_(Magistergrade)"><span id="Traditionelle_Grade_.28Magistergrade.29"></span>Traditionelle Grade (Magistergrade)</h4></div>
<p>Die ersten, mit dem Universitäts-Studiengesetz 1997 eingeführten Studien auf Master-Niveau wurden <a href="Magisterstudium" class="mw-redirect" title="Magisterstudium">Magisterstudien</a> genannt und genauso wie die traditionellen <a href="Diplom-Studiengang" class="mw-redirect" title="Diplom-Studiengang">Diplomstudien</a> mit den akademischen Graden <a href="Magister" title="Magister">Magister</a> bzw. <a href="Diplom-Ingenieur" class="mw-redirect" title="Diplom-Ingenieur">Diplom-Ingenieur</a> etc. abgeschlossen. Dies galt auch für Fachhochschulstudiengänge, deren Abschlussgrade den Zusatz „(FH)“ erhielten. Einige der am häufigsten verliehenen Grade:
</p>
<ul><li><i>Dipl.-Ing.</i> bzw. <i>DI</i> (Diplom-Ingenieur, nur für Ingenieur-Studiengänge)</li>
<li><i>Mag. art.</i> (Magister artium, Magister der Künste)</li>
<li><i>Mag. iur.</i> (Magister/Magistra iuris, Magister/Magistra der Rechtswissenschaften)</li>
<li><i>Mag. phil. </i>(Magister/Magistra philosophiae, Magister/Magistra der Philosophie)</li>
<li><i>Mag. rer. nat.</i> (Magister/Magistra rerum naturalium, Magister/Magistra der Naturwissenschaft)</li>
<li><i>Mag. rer. soc. oec.</i> (Magister/Magistra rerum socialium oeconomicarumque, Magister/Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bezeichnungen_der_Mastergrade">Bezeichnungen der Mastergrade</h4></div>
<p>Im Jahr 2006 wurden die Abschlüsse durch Novellen des Universitätsgesetzes 2002 und Fachhochschul-Studiengesetzes 1993 geändert. Neu eingerichtete Studien heißen „Masterstudien“, als Abschluss sind die Bezeichnungen „Master …“ oder – wahlweise, aber nur in technischen Fächern – „Diplom-Ingenieur“ zulässig.
</p><p>Einige der am häufigsten verliehenen Grade:
</p>
<ul><li><i>LL. M.</i> bzw. <i>LLM</i> <i>(Legum Magister</i>/<i>Magistra)</i></li>
<li><i>M. A.</i> bzw. <i>MA</i> <i>(Master of Arts)</i></li>
<li><i>M. Sc.</i> bzw. <i>MSc</i> <i>(Master of Science)</i></li>
<li><i>M. Ed.</i> bzw. <i>MEd</i> <i>(Master of Education)</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mastergrade_in_der_Weiterbildung">Mastergrade in der Weiterbildung</h3></div>
<p>Im Bereich der Weiterbildung (Universitätslehrgänge, Lehrgänge zur Weiterbildung an Fachhochschulen, <a href="Lehrgang_universit%C3%A4ren_Charakters" title="Lehrgang universitären Charakters">Lehrgängen universitären Charakters</a>) waren nie auf „Magistra“ oder „Magister“ lautende akademische Grade vorgesehen. Erstmals war für diese Angebote im Universitäts-Studiengesetz 1997<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Verleihung von Mastergraden vorgesehen. Für den Zugang zu diesen „außerordentlichen“ Studien wird nicht zwangsweise ein abgeschlossenes ordentliches Studium vorausgesetzt;<sup id="cite_ref-wb_mastergrade_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-wb_mastergrade-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> meist sind lediglich mehrere Jahre Berufspraxis bzw. die positive Absolvierung einer Aufnahmeprüfung gefordert. Der Studienaufwand für einen MBA-Lehrgang beträgt zumeist 60 bis 90 ECTS-Punkte, d. h. ohne vorangegangenes Studium liegt der Gesamtaufwand für einen derartigen Mastergrad bei etwa 60 bis 90 ECTS. Im Vergleich dazu erfordert ein typischer Bachelor-Abschluss, der die Zugangsvoraussetzung für ein „ordentliches“ Masterstudium darstellt, mindestens 180 ECTS. Die Mastergrade in der Weiterbildung sind daher nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien), auch wenn deren Titel zum Teil denselben Wortlaut haben.<sup id="cite_ref-wb_mastergrade_26-2" class="reference"><a href="#cite_note-wb_mastergrade-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schweiz"><span id="Der_Master_in_der_Schweiz"></span> Schweiz</h2></div>
<p>Im <a href="Bildungssystem_in_der_Schweiz" title="Bildungssystem in der Schweiz">Bildungssystem in der Schweiz</a> gibt es auf Stufe der Masterstudien ebenfalls konsekutive Studiengänge, die forschungsorientiert oder anwendungsorientiert ausgerichtet sein können. Darunter auch Abschlüsse in Disziplinen, die in Deutschland nicht auf das Bachelor/Master-System umgestellt wurden, wie im Bereich Medizin oder der Rechtswissenschaft. Folgende Grade werden in solchen Studiengängen vergeben:
</p>
<ul><li><i>MA</i> <i>(Master of Arts)</i></li>
<li><i>MEng</i> <i>(Master of Engineering)</i></li>
<li><i>MLaw</i> <i>(Master of Law)</i></li>
<li><i>MMed</i> <i>(Master of Medicine)</i></li>
<li><i>MSc</i> <i>(Master of Science)</i></li>
<li><i>MTh</i> <i>(Master of Theology)</i></li></ul>
<p>Daneben gibt es so genannte Nachdiplomstudiengänge, die zum Bereich der akademischen Weiterbildung gezählt werden. Angeboten werden solche Studiengänge sowohl an Schweizer Universitäten als auch an Fachhochschulen. Wenn ein solcher Nachdiplomstudiengang im Niveau einem konsekutiven Studiengang entspricht, kann ein Mastergrad an Absolventen eines solchen Studienganges verliehen werden. In den meisten Studienrichtungen handelt es sich dabei um den Grad <i><a href="Master_of_Advanced_Studies" title="Master of Advanced Studies">Master of Advanced Studies</a></i> <i>(MAS)</i> unter Angabe der Fachrichtung. Eine Ausnahme sind Abschlüsse im Bereich Betriebswirtschaftslehre, die zum Grad <i><a href="Master_of_Business_Administration" title="Master of Business Administration">Master of Business Administration</a></i> <i>(MBA)</i> oder <i>Executive Master of Business Administration</i> <i>(EMBA)</i> führen.
</p><p>In der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> hat die Universitätskommission beschlossen, auf Wunsch des Studienabsolventen die Umschreibung der akademischen Grade <a href="Lizentiat" class="mw-redirect" title="Lizentiat">Lizentiat</a> und verschiedener Diplome auf die bis 2010 einzuführenden Bezeichnungen zu ermöglichen. Rechtlich sind sie ohnehin gleichwertig, dürfen aber im Schriftverkehr nicht vermischt angeführt werden.
</p><p>Wer einen Studiengang nach der (alten) Lizentiatsordnung absolvierte, darf sich auch MA oder Master of Arts nennen, also beide Grade führen. Die Hochschulen stellen entsprechende Papiere aus. Jedoch darf man nicht beide Titel, also <i>lic.</i> und <i>Master of Arts</i> <i>(MA)</i> in ein und demselben Dokument anführen, da sonst der Eindruck erweckt werden könnte, man hätte mehrere Titel erworben.
</p><p>Fachhochschulen sind in der Schweiz seit 2008 befugt, Masterstudiengänge anzubieten.
</p><p>Ferner sind bei privaten Bildungsinstitutionen Mastergrade erreichbar. Einzelne sind nach niederländischem Recht vom Dutch Validation Council beziehungsweise von dessen Nachfolgeorganisation, der Niederländischen Qualitätsagentur (NQA),<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> akkreditiert (etwa die „Master of Arts“ des Zentrums für Agogik, Basel), MBA-Programme häufig von der <a href="FIBAA" class="mw-redirect" title="FIBAA">FIBAA</a>, der <a href="AACSB" class="mw-redirect" title="AACSB">AACSB</a> oder dem <a href="EQUIS" class="mw-redirect" title="EQUIS">EQUIS</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Großbritannien"><span id="Gro.C3.9Fbritannien"></span><span id="Der_Master_in_Gro.C3.9Fbritannien"></span><span id="Der_Master_in_Großbritannien"></span> Großbritannien</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Allgemein_2">Allgemein</h3></div>
<p>In <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">Großbritannien</a> dauert das übliche Masterstudium ein bis zwei Jahre im Vollzeitstudium, eine verbindliche staatliche Definition für Masterstudien gibt es aber nicht.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Auswahl der Studenten und Anerkennung etwaiger Vorstudien obliegt der jeweiligen Universität.
</p><p>Es wird in Großbritannien grob zwischen sogenannten Taught Masters und Research Masters unterschieden. Das Curriculum eines Taught Masters besteht aus einer Reihe von Kursen und endet, nach Absolvierung dieser Kurse, mit dem Verfassen einer Abschlussarbeit <i>(dissertation)</i>. Die häufigsten akademischen Grade für solche Studiengänge sind <i>MA</i> <i>(Master of Arts)</i> und <i>MSc</i> <i>(Master of Science)</i>, daneben existiert aber eine Vielzahl von anderen Master-Bezeichnungen.
</p><p>Insgesamt schließen in Großbritannien nur 12 Prozent der Bachelorabsolventen direkt ein Masterstudium an. Das Masterstudium selbst kann berufsqualifizierend sein, alternativ können sich Absolventen für einen sogenannten „research master“ entscheiden<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Research Master Degrees sind überwiegend Forschungsstudiengänge und enthalten keine oder nur wenig verpflichtende Kurse. Die Abschlussarbeit <i>(thesis)</i> ist dagegen umfangreicher. Übliche akademische Grade für solche Studiengänge sind <i>MPhil</i> <i>(<a href="Master_of_Philosophy" title="Master of Philosophy">Master of Philosophy</a>)</i>, <i>MLitt</i> <i>(<a href="Master_of_Letters" title="Master of Letters">Master of Letters</a>)</i> und <i>MRes</i> <i>(Master of Research)</i>.
</p><p>Der <i>International Master</i> (abgekürzt: IntM oder IM) wird von manchen Universitäten im Zuge eines Erasmus Mundus Joint Master Programms verliehen.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bezeichnung <i>International Master</i> soll im Vergleich zu anderen Abschlussbezeichnungen signalisieren, dass das jeweilige Studium an zwei oder mehreren Universitäten in verschiedenen Ländern der Europäischen Union stattgefunden hat. Es handelt sich dabei nicht um optionale Auslandssemester, sondern die akademische Mobilität ist ein fester Bestandteil des Studiums und der akademische Grad wird gemeinsam als <i>Joint Degree</i> von allen beteiligten Universitäten verliehen. Die reguläre Studiendauer beträgt zwei Jahre um die benötigte Anzahl von 120 ECTS zu erreichen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sonderfälle"><span id="Sonderf.C3.A4lle"></span>Sonderfälle</h3></div>
<p>Eine relativ neue Form des Master’s Degree sind die so genannten <i>Integrated Master’s Degrees</i>. Diese werden in vier bis fünf Jahren in einem einzigen, durchgehenden Studiengang nach Schulabschluss erworben, vergleichbar einem <a href="Diplom-Studiengang" class="mw-redirect" title="Diplom-Studiengang">Diplom-Studiengang</a>. Sie werden vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern angeboten; einige gängige Abschlüsse sind <i>MEng</i> <i>(Master of Engineering)</i>, <i>MMath</i> <i>(Master of Mathematics)</i>, <i>MPhys</i> <i>(Master of Physics)</i> und <i>MPharm</i> <i>(Master of Pharmacy)</i>.
</p><p>In manchen Fällen sind die Gradbezeichnungen irreführend. Einige postgraduale Studien auf Master-Niveau werden mit dem Grad „Bachelor“ abgeschlossen, z. B. der Bachelor of Philosophy der <a href="Universit%C3%A4t_Oxford" class="mw-redirect" title="Universität Oxford">Universität Oxford</a><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie der Bachelor of Architecture. Trotz dieser Terminologie werden derartige Abschlüsse in der englischen Berufs- und Hochschulwelt wie Masterabschlüsse behandelt. Umgekehrt handelt es sich bei einem <i>Master of Arts</i> aus Oxford oder <a href="Universit%C3%A4t_Cambridge" class="mw-redirect" title="Universität Cambridge">Cambridge</a> (ebenso <a href="Trinity_College_Dublin" title="Trinity College Dublin">Dublin</a>) nicht um einen Master-, sondern um einen Bachelorabschluss: Bachelor-Studenten dieser Universitäten erhalten mit Studienabschluss zunächst einen Bachelorgrad verliehen, können diesen aber nach einer festgesetzten Wartefrist von mehreren Jahren ohne weitere Prüfungsleistungen in einen <i>Master of Arts</i> umschreiben lassen. Der Abschluss wird aber in der Berufs- und Hochschulwelt (wo diese Besonderheit weithin bekannt ist) weiterhin als Bachelor-Abschluss betrachtet. „Echte“ Master-Abschlüsse gibt es an diesen Universitäten ebenfalls, diese werden aber nicht als <i>Master of Arts</i> betitelt, sondern mit anderen Bezeichnungen versehen, z. B. <i>Master of Philosophy</i> oder <i>Master of Studies</i>, so dass keine Verwechslungsgefahr besteht.
</p><p>Ähnlich hierzu wird an den schottischen „ancient universities“ in den Geisteswissenschaften der Master of Arts als erster akademischer Grad nach einem vierjährigen Studium vergeben.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Noten">Noten</h3></div>
<p>Üblicherweise existieren im britischen Masterstudium nur drei <a href="Schulnote" title="Schulnote">Notenstufen</a>:
</p>
<ul><li><i>Pass</i> („Bestanden“): Ab einer Punktzahl von 50 %.</li>
<li><i>Merit</i> („mit Auszeichnung“): Ab einer Punktzahl von 60 %.</li>
<li><i>Distinction</i> („mit besonderer Auszeichnung“): Ab einer Punktzahl von 70 %.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<p>Insbesondere an englischen Spitzenuniversitäten wie <a href="Oxford_University" class="mw-redirect" title="Oxford University">Oxford University</a> und <a href="Cambridge_University" class="mw-redirect" title="Cambridge University">Cambridge University</a> ist jedoch selbst die Notenstufe <i>merit</i> teilweise nur schwer zu erreichen. Punktzahlen von über 80 % gelten (ähnlich wie im deutschen Jura-Studium) meist als praktisch unerreichbar.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Manche Universitäten verwenden jedoch auch im Master die <a href="Bachelor#Vereinigtes_Königreich" title="Bachelor">Notenstufen des Bachelors</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vereinigte_Staaten_und_Kanada"><span id="Der_Master_in_den_Vereinigten_Staaten_und_in_Kanada"></span> Vereinigte Staaten und Kanada</h2></div>
<p>Aufbau, Ausrichtung, Dauer und Zulassungsvoraussetzung beim Master-Studiengang können zwischen kanadischen Provinzen bzw. US-amerikanischen Bundesstaaten und sogar innerhalb einer nordamerikanischen <a href="Hochschule" title="Hochschule">Hochschule</a> stark variieren. In <a href="Kanada" title="Kanada">Kanada</a> unterliegen im Gegensatz zu den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> praktisch alle <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a> einem einheitlichen staatlichen Qualitätskontrollsystem, die meisten davon sind Mitglied in der <i>Association of Universities and Colleges of Canada (AUCC)</i>.<sup id="cite_ref-AUCC_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-AUCC-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um die Vergleich- und Anrechenbarkeit sicherzustellen, gelten sowohl das <a href="Hochschulranking" title="Hochschulranking">Hochschulranking</a> als auch das Kurssystem mit Nummernkreisen (<i>course codes</i>) (vgl. <i>Transcript of Records</i>) als durchgängige Bewertungssysteme, die von Hochschulen und Arbeitgebern genutzt werden, um die Bedeutung eines Abschlusses und damit die Fähigkeiten von Studierenden bzw. Absolventen zu bewerten.
</p><p>Allgemein kann zwischen den häufigeren berufsorientierten Master-Studiengängen (<i>Non-<a href="Thesis" class="mw-disambig" title="Thesis">Thesis</a></i> oder <i>Paper/Essay</i>) mit einer Studiendauer von ein bis zwei Jahren und den selteneren forschungsorientierten Masterstudiengängen (<i>Thesis</i>) mit einer Studiendauer von zwei bis drei Jahren unterschieden werden.
</p><p>Jährlich erhebt das Hochschulrankingsystem pro Department/Institut einer Hochschule die Qualität des Lehrpersonals, der Lehre, des Studienangebotes und des <a href="Wissenschaftliche_Publikation" title="Wissenschaftliche Publikation">wissenschaftlichen Outputs</a>. Beispielsweise finden sich im langjährigen Vergleich des vielerorts anerkannten <a href="QS_World_University_Rankings" title="QS World University Rankings">QS World University Rankings</a> die US-amerikanische <a href="Spitzenuniversit%C3%A4t" title="Spitzenuniversität">Eliteuniversität</a> <a href="Harvard_University" title="Harvard University">Harvard University</a> und die kanadische Spitzenforschungsinstitution <a href="McGill_University" title="McGill University">McGill University</a> jeweils auf Platz 1 ihres Heimatlandes, veröffentlicht durch <i><a href="U.S._News_%26_World_Report" title="U.S. News & World Report">U.S. News & World Report</a></i> als <i>World’s best Universities</i>. Die seit 1983 durch <i>US News & World Report</i> publizierten Rankings werden insbesondere in den Vereinigten Staaten und Kanada als die einflussreichsten aller Rankings betrachtet.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das vereinheitlichte Kurs-Nummernkreissystem (<i>course-codes</i> innerhalb einer Hochschule) gibt Auskunft über den Schwierigkeitsgrad (<i>course level</i>) pro <i><a href="Leistungspunkt" title="Leistungspunkt">credit</a></i>. Für Masterstudiengänge können Kurse auf z. B. 5000er, 6000er und im Falle eines dreijährigen <a href="Spitzenuniversit%C3%A4t" title="Spitzenuniversität">Spitzenforschungs</a>-Master (<i>Thesis</i>) sogar auf <a href="Ph.D." title="Ph.D.">Ph.D.</a>/7000er Level verlangt werden. Die offiziell bekannt gegebene Kurs-Anforderung an einen Master-Studiengang (<i>course selection</i>) stellt in der Regel die Minimalanforderungen dar. Je nach <a href="Pr%C3%BCfungsordnung_(Deutschland)" title="Prüfungsordnung (Deutschland)">Prüfungsordnung</a> können auch einzelne Institute innerhalb einer Hochschule autonom festlegen, welche Leistungslevel-Anforderung (<i>course level</i>) pro Master-Studiengang tatsächlich zu erfüllen ist, was Studierende oft erst nach ihrer Bewerbung beim Aufnahmegespräch erfahren. Beispielsweise kann an einer bestimmten Universität ein angebotener zweijähriger Master-Studiengang offiziell Kurse und Thesis auf z. B. 5000er- und 6000er Leistungslevel verlangen, der gleiche Studiengang an einem Spitzenforschungsinstitut innerhalb dieser Universität aber Kurse auf Ph.D./7000er Level sowie ein dem <a href="Promotionsverfahren" class="mw-redirect" title="Promotionsverfahren">Promotionsverfahren</a> ähnliches Ph.D.-<i>format</i> Thesis-Programm, wodurch die offiziell angeführte <a href="Regelstudienzeit" title="Regelstudienzeit">Regelstudienzeit</a> um bis zu ein Jahr überstiegen werden kann. In letzterem Fall (auch <i>Ph.D.1 equivalent Master</i> genannt) kann der Abschluss mit bis zu ein bis zwei Jahren auf ein anschließendes drei- bis fünfjähriges Ph.D.-Studium angerechnet werden.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Zulassungsvoraussetzung" class="mw-redirect" title="Zulassungsvoraussetzung">Zulassungsvoraussetzung</a> steht in engem Zusammenhang mit dem Hochschulranking der gewählten Hochschule bzw. des Departments/Instituts sowie der tatsächlichen Leistungslevel-Anforderung <i>(course level)</i> an die Kurse bzw. die Thesis. Der Zugang kann bei einem Master an einer herkömmlichen <a href="Hochschule" title="Hochschule">Hochschule</a> durch Abschluss eines <a href="Bachelor" title="Bachelor">Bachelor</a> mit dreijähriger Studienzeit, im Fall eines <i>Ph.D.1 equivalent Master</i> an einer internationalen Spitzenforschungsinstitution durch Abschluss eines <a href="Konsekutiver_Studiengang" title="Konsekutiver Studiengang">konsekutiven</a> Bachelor with Honours/Baccalaureatus Cum Honore (bestehend aus einem dreijährigen Bachelor und einem darauf aufbauenden ein- bis zweijährigen <i>Doctorate successive</i> Thesis-Programm) oder eines nicht nordamerikanischen Master/Maîtrise/<a href="Magister" title="Magister">Magister</a>/<a href="Diplom" title="Diplom">Diplom</a> zugestanden werden. Zulassungsbeschränkungen können weiters mittels Bewertung von Wissenschafts-<a href="Empfehlungsschreiben" title="Empfehlungsschreiben">Referenzen</a>, <a href="Motivationsschreiben" class="mw-redirect" title="Motivationsschreiben">Motivationsschreiben</a>, Thesis-<i>proposal</i> sowie Anwendung von hohen <a href="Numerus_clausus" title="Numerus clausus">Numerus clausus</a> und wissenschaftlichen, fachlichen und sprachlichen <a href="Eignungstest" title="Eignungstest">Eignungstests</a> umgesetzt werden.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Abweichend zum <a href="Europa" title="Europa">europäischen</a> ECTS-Punkt berücksichtigt der nordamerikanische <i>credit</i> keine Arbeitszeit außerhalb des Unterrichts (z. B. Lern-, Vor und Nachbereitungszeit), die durchschnittlich mit einem Seminar und gegebenenfalls mit einer Thesis verbunden ist. Um die durchschnittliche Gesamtarbeitszeit berechnen zu können, wird pro <i>credit</i> dessen Leistungslevel (vgl. auch <i>course level</i> im <i>Transcript of Records</i>) und das Hochschulranking derjenigen Institution, an der er vergeben wird, verrechnet: Werden z. B. 45 <i>credits</i> für einen Master (Thesis) auf durchschnittlichem Leistungslevel an einer herkömmlichen Hochschule erworben, so soll die den <i>credits</i> zugewiesene Präsenzzeit <i>(on-campus</i> und gegebenenfalls <i>online)</i> im Ausmaß von z. B. 2700 Stunden der durchschnittlich aufzuwendenden Gesamtarbeitszeit entsprechen. Wird hingegen dieselbe Zahl an <i>credits</i> durch arbeitsintensive Seminare auf höchstem Leistungslevel (z. B. Ph.D./7000er) sowie eine forschungsintensive Ph.D.-<i>format</i> Thesis an einer <i>top-ranked</i> Spitzenforschungsinstitution dokumentiert, so ergibt das Verrechnungs-Verfahren unter Umständen eine durchschnittliche Gesamtarbeitszeit im Ausmaß von 4500 Stunden (45 <i>credits</i> = 75-<i>credit equivalent</i>). Mit diesem Bewertungssystem soll der Vergleich und die Anrechnung von erbrachten Studienleistungen vereinfacht werden.
</p><p>Vollzeitstudierende haben Ganztags-Vollzeitunterricht. In der Regel wird An- und Abwesenheit streng kontrolliert. Die <a href="Studiengeb%C3%BChr" title="Studiengebühr">Studiengebühr</a> ist vielerorts nicht unerheblich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tschechien">Tschechien</h2></div>
<p><i>Siehe auch: <a href="Akademische_Grade_in_Tschechien_und_der_Slowakei" title="Akademische Grade in Tschechien und der Slowakei">Akademische Grade in Tschechien und der Slowakei</a></i>
</p><p>Nach einem erfolgreichen Masterstudium im Bereich der <a href="Geisteswissenschaften" class="mw-redirect" title="Geisteswissenschaften">Geistes-</a>, <a href="Sozialwissenschaften" title="Sozialwissenschaften">Sozial-</a>, <a href="Rechtswissenschaft" title="Rechtswissenschaft">Rechts-</a> und <a href="Naturwissenschaften" class="mw-redirect" title="Naturwissenschaften">Naturwissenschaften</a> sowie der <a href="Kunst" title="Kunst">Künste</a> erlangt man den akademischen Grad <b>Mgr.</b> – Magister <i>(tschechisch: </i>magistr<i>, slowakisch: </i>magister<i>).</i> Der tschechische Magister-Grad wird dem Namen vorangestellt: Mgr. Max Mustermann.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Sebastian Horndasch: <i>Master nach Plan.</i> Springer Science, Berlin 2010, ISBN 978-3-642-13019-9.</li>
<li>Felix Petersen, Marcus Mery: <i>Die Bewerbung zum Studium: Erfolgreich bewerben für Bachelor und Master.</i> Verlag Ausbildungspark, Offenbach/Main 2010, ISBN 978-3-941356-02-3.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Master" class="extiw external" title="wikt:Master">Wiktionary: Master</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=4706762-7">Literatur von und über Master</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hochschulkompass.de/">Liste von Studiengängen an deutschen Hochschulen</a>, <a href="Hochschulkompass" title="Hochschulkompass">Hochschulkompass</a> der Hochschulrektorenkonferenz (HRK).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.akkreditierungsrat.de/">Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen</a>, Akkreditierungsrat.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-LHGBW05012005P29-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-LHGBW05012005P29_1-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070929104654/http://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/pdf/gesetze/2_Hochschul_Gesetzblatt010105.pdf"><i>Landeshochschulgesetz von Baden-Württemberg vom 5. Januar 2005</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF; 562 kB) § 29 Abs. 2, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg</span>
</li>
<li id="cite_note-KMKSV-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-6">g</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-7">h</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-8">i</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-9">j</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-10">k</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-11">l</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-12">m</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-13">n</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-14">o</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-15">p</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-16">q</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMKSV_2-17">r</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2003/2003_10_10-Laendergemeinsame-Strukturvorgaben.pdf">Ländergemeinsame Strukturvorgaben/Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. Oktober 2003 – derzeit i. d. F. vom 4. Februar 2010</a> (PDF-Datei; 35 kB), KMK.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wissenschaft.nrw.de/">NRW – Wissenschaftsministerium</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120127134353/http://akkreditierungsrat.de/fileadmin/Seiteninhalte/Beschluesse_AR/Beschluss_Deskriptoren.pdf"><i>Deskriptoren für die Zuordnung der Profile für Masterstudiengänge gemäß Strukturvorgaben der KMK vom 25. April 2005</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Januar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF; 31 kB), Akkreditierungsrat.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101214094144/http://www.hrk.de/de/download/dateien/HRK_StatistikBA_MA_WiSe_2010_11_final.pdf"><i>Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen – Wintersemester 2010/2011</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. Dezember 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anabin.kmk.org/no_cache/filter/hochschulabschluesse.html"><i>Hochschulabschlüsse: Anabin - Informationssystem zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27. Oktober 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMaster&rft.title=Hochschulabschl%C3%BCsse%3A+Anabin+-+Informationssystem+zur+Anerkennung+ausl%C3%A4ndischer+Bildungsabschl%C3%BCsse&rft.description=Hochschulabschl%C3%BCsse%3A+Anabin+-+Informationssystem+zur+Anerkennung+ausl%C3%A4ndischer+Bildungsabschl%C3%BCsse&rft.identifier=https%3A%2F%2Fanabin.kmk.org%2Fno_cache%2Ffilter%2Fhochschulabschluesse.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-KMK12062003-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-KMK12062003_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMK12062003_7-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-KMK12062003_7-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2003/2003_06_12-10-Thesen-Bachelor-Master-in-D.pdf">Beschluss der KMK vom 12. Juni 2003</a> (PDF-Datei; 13 kB), KMK.</span>
</li>
<li id="cite_note-dhbw-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-dhbw_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120126153956/http://www.dhbw-stuttgart.de/zielgruppen/presse/meldung/2010/01/210-ects-punkte-fuer-bachelor-studium-an-der-dhbw-bestaetigt.html"><i>210 ECTS PUNKTE FÜR BACHELOR-STUDIUM AN DER DHBW BESTÄTIGT.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.dhbw-stuttgart.de%2Fzielgruppen%2Fpresse%2Fmeldung%2F2010%2F01%2F210-ects-punkte-fuer-bachelor-studium-an-der-dhbw-bestaetigt.html">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">26. Januar 2012</span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. Januar 2012</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMaster&rft.title=210+ECTS+PUNKTE+F%C3%9CR+BACHELOR-STUDIUM+AN+DER+DHBW+BEST%C3%84TIGT&rft.description=210+ECTS+PUNKTE+F%C3%9CR+BACHELOR-STUDIUM+AN+DER+DHBW+BEST%C3%84TIGT&rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20120126153956%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.dhbw-stuttgart.de%2Fzielgruppen%2Fpresse%2Fmeldung%2F2010%2F01%2F210-ects-punkte-fuer-bachelor-studium-an-der-dhbw-bestaetigt.html&rft.date=&rft.source=http://www.dhbw-stuttgart.de/zielgruppen/presse/meldung/2010/01/210-ects-punkte-fuer-bachelor-studium-an-der-dhbw-bestaetigt.html&rft.language=de"> </span></span>
</li>
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